Learn to life…

Was ich will, weis ich immer solange, bis ich depressiv werde. Bis ich mal wieder alles in Frage stelle und mir meine schönen Dinge im Leben wie eine schlechte Schauspielleistung der Vergangenheit vorkommen.

Da kommt dann alles zusammen; ich verstoße Menschen, die mir gut tun, einfach weil ich belanglose Fehler an ihnen suche- Abstand schaffen. Ich habe keine Lust meine Familie zu sehen, weil sie mich berühren und meine Fassade anfängt zu bröckeln. Meine Fassade, die die mich ausmacht, die alle lieben, weil, wer liebt schone jemanden, der nicht’s liebt und für alles Außer Atmen und sitzen unheimlich viel Energie braucht?

Doch das schlimmste dadran ist der innere Kampf. Denn ich habe diese Ansichten über mich durch Selbstreflexion erlangt. Ich weiß, dass ich aus dem Quark kommen muss. Mich weiterentwickeln muss! Aber warum zum Teufel könnte ich dann immer heulen? Oder bekomme von Nervosität überhaupt nichts mehr hin?

Weil das das Leben bedeutet. Es bedeutet Gefühle zu haben, zu lieben und verletzt zu werden. Geliebt zu werden und zu verletzen. Beschissen, wenn man das selbst nach solch einer Erkenntnis nicht zulassen kann

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